Gemeinsam erlebt, ist jede Hütte ein Zuhause
Die 1.-Mai-Tradition auf der SAV Hütte: Ein Wochenende voller Gemeinschaft, Überraschungen und unvergesslicher Momente
Es ist eine Tradition, die bei uns längst fest verankert ist: die 1.-Mai-Wanderung zur SAV Hütte in Schopfloch. Und was wäre diese Tradition ohne die gewohnte Übernachtung vom 30. April auf den 1. Mai? Doch dieses Jahr war alles ein bisschen anders. Denn zum ersten Mal seit langem fehlte eine zentrale Figur – unser BB und EAH Saldo. Leider konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein. An dieser Stelle senden wir dir, lieber Saldo, die herzlichsten Genesungswünsche! Deine Abwesenheit hat eine Lücke hinterlassen, die wir alle gespürt haben.
Ein angespannter Start und ein Wind, der alles durcheinander wirbelte
Die Vorfreude war groß, als sich die anwesenden Alte Herren (AHAH) und Aktiven – BBBB Tüte, Kup, Vasco, Vokato, Klipper, Flämmle, Harmony sowie unsere Gäste Kinga und Karim – auf der Hütte einrichteten. Die Wettervorhersage hatte Sonnenschein und angenehme Temperaturen versprochen. Doch eines hatten wir übersehen: der Wind. Und der sollte uns noch eine Überraschung bescheren.

Nach einer schnellen Orientierung und der Verteilung der Betten ging es direkt ans Eingemachte: Der Grill wurde in Betrieb genommen. Doch kaum war das erste Essen fertig, machte sich der angekündigte Wind bemerkbar – und zwar so heftig, dass uns die Kälte schnell von der Terrasse ins warme Innere der Hütte trieb. Drinnen wurde es dann gemütlich: Während die Aktiven sich mit Spielen vergnügten, saßen die drei anwesenden AHAH zusammen, genossen das eine oder andere Getränk und führten angeregte Gespräche bis tief in die Nacht. Erst gegen drei Uhr morgens gab die Müdigkeit den Ausschlag – der erste Tag neigte sich dem Ende zu.
Ein sonniger Morgen – und ein Wind, der keine Pause machte
Der nächste Tag begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein – und demselben böigen Wind, der in der Nacht die Fensterläden klappern ließ, bis jemand die Initiative ergriff und sie sicherte. Nach einem gemeinsamen Frühstück blieb wenig Zeit zum Durchatmen: Die ersten Gäste tauchten bereits am anderen Ende des Rasens bei der Sportgaststätte auf. Schnell wurde der Grill wieder angeheizt, und als erste Gäste trafen BBBB Slalom und seine Frau ein. Kurz darauf folgten Sanktus, Rocksy, Morse, Avus, Kombi, Schlumpf und Timex. Die Hütte füllte sich mit Leben.
Der Grill wurde zum Mittelpunkt des Geschehens. Jeder wollte sein mitgebrachtes Grillgut zubereiten, und die Tische auf der Terrasse füllten sich mit leckeren Speisen. Die schöne Buche vor der Hütte spendete Schatten, doch für manche war es dort zu kühl – also verlagerten sich die Gespräche vor die Hütte, in die wärmenden Sonnenstrahlen. Einige Aktive nutzten die Gelegenheit für eine kleine Wanderung, während die anderen den Ausblick auf das grüne Tal genossen.

Kaffee, Kuchen und eine unerwartete Radtour
Nach dem Essen war es Zeit für Kaffee und Kuchen. Die mitgebrachten Süßspeisen wurden auf der Terrasse serviert, und die entspannte Atmosphäre breitete sich aus. Doch die größte Überraschung stand noch bevor: Zwei unserer Aktiven, BBBB Tete und Nuri, hatten angekündigt, mit dem Fahrrad von Esslingen aus zur Hütte zu fahren. Ursprünglich wollten sie früh am Morgen losfahren, um gegen Mittag anzukommen. Doch dann kam alles anders.

Statt gegen Mittag trafen sie erst nach 16 Uhr ein – mit der Erklärung, dass sie später losgefahren waren und unterwegs sehr regelmäßige Pausen eingelegt hatten, um sich mit „istonischen“ Getränken zu stärken. Das erklärte auch, warum die Fahrt länger gedauert hatte als geplant. Doch kaum waren sie angekommen, ging es direkt weiter: Die nächste Grillrunde wurde gestartet, und wir genossen gemeinsam das Essen bei angenehmen Temperaturen.
Ein gemütlicher Ausklang – und der Abschied von der Hütte
Als der Abend fortschritt, frischte der Wind wieder auf, und wir verlagerten uns zurück in die Hütte. Die Spiele wurden fortgesetzt, die Gespräche vertieft – doch die Müdigkeit der vergangenen Nacht und des langen Tages machten sich bemerkbar. Gegen Mitternacht waren die meisten bereits in ihren Betten.

Am nächsten Morgen wachten alle früh auf und versammelten sich auf der Terrasse zum Frühstück. Nach einer kurzen Besprechung packten alle mit an, um die Hütte wieder aufzuräumen. Gegen 12 Uhr am 2. Mai verließen wir die SAV Hütte – müde, aber glücklich und mit vielen schönen Erinnerungen.
Fazit: Mehr Zeit, mehr Gemeinschaft, mehr Erinnerungen
Drei Tage und zwei Übernachtungen – das war eine Premiere für uns. Doch die zusätzliche Zeit hat der Stimmung nur gutgetan. Kein Stress, keine Aufbruchstimmung, einfach nur gemeinsame Momente, die wir in vollen Zügen genießen konnten. Die 1.-Mai-Wanderung zur SAV Hütte war wieder ein voller Erfolg, und wir freuen uns schon auf das nächste Mal!
